Ausbildung zum Tierheilpraktiker

Tierheilpraktiker Ausbildung Hund, Katze, Pferd
an der Online-Heilpraktiker Schule Ellinghaus

„Die Tiere sind unsere Brüder, die großen wie die kleinen. Erst in dieser Erkenntnis gelangen wir zum wahren Menschentum.“

– Albert Schweitzer –

Der Beruf Tierheilpraktiker

Berufe, die mit Tieren zu tun haben, gibt es viele. Tierheilpraktiker sind spezialisierte Tiergesundheitsexperten, die alternative Behandlungsmethoden anwenden, um die Gesundheit und das Wohlbefinden von Tieren zu erhalten oder zu verbessern sowie Erkrankungen zu heilen oder vorzubeugen. Sie profitieren dabei von jahrhundertealtem Wissen um naturheilkundliche Heilmethoden.

Es gibt eine Vielzahl von alternativen Therapiemethoden, die von Tierheilpraktikern angewendet werden, wie zum Beispiel Akupunktur, Homöopathie, Mykotherapie, Bachblüten-Therapie, Pflanzenheilkunde, Massagen und manuelle Therapie.

Was macht ein Tierheilpraktiker?

Die Arbeit eines Tierheilpraktikers umfasst in der Regel eine gründliche Untersuchung des Tieres, um dessen Gesundheitszustand und eventuell zugrundeliegende Ursachen von Krankheiten oder Beschwerden zu ermitteln. Anschließend können alternative Behandlungen angewendet werden. Diese Methoden zielen darauf ab, das natürliche Gleichgewicht des Körpers wiederherzustellen und die Selbstheilungskräfte des tierischen Patienten zu aktivieren.

Ein Tierheilpraktiker kann auch Ernährungs- und Lifestyle-Beratung anbieten, um die Gesundheit von Tieren zu verbessern und vor Krankheiten zu schützen. Darüber hinaus kann er den Tierhalter auch über Maßnahmen zur Prävention von Krankheiten informieren und empfehlen, wie man das Immunsystem des Tieres stärken und seine allgemeine Gesundheit fördern kann.

Tierheilpraktiker verstehen sich als Ergänzung zur Schulmedizin und arbeiten eng mit Tierärzten zusammen.

Die Berufsbezeichnung Tierheilpraktiker ist nicht gesetzlich geschützt, sodass es auch keine geregelten Vorgaben für die Ausbildung gibt. Es handelt sich dennoch um einen gefragten und anerkannten Beruf, der sich großer Beliebtheit erfreut.

Tätigkeitsfelder für Tierheilpraktiker

Die möglichen Tätigkeitsfelder für Tierheilpraktiker sind vielfältig, was den Beruf u.a. so interessant macht. Tierheilpraktiker arbeiten in den unterschiedlichsten Bereichen der Tiermedizin, z.B.

  • beim Tierarzt
  • in der Tierheilpraktiker-Praxis
  • in der Tierklinik
  • im Tierheim
  • in der Tierpension
  • in der Tier- und Naturheilpraxis
  • beim Tierschutz
  • in der Tierfuttermittelherstellung

Unsere Ausbildung zum Tierheilpraktiker

Im Gegensatz zum Tierarzt (Veterinär), der ein akademisches Studium absolvieren muss, um seine Patienten behandeln zu dürfen, gibt es in Deutschland keine staatlich anerkannte Tierheilpraktiker Ausbildung, sondern Ausbildungen an privaten Instituten wie der Heilpraktikerschule Ellinghaus, die mit einer Prüfung abschließen. Die Tierheilpraktiker Ausbildung ist also nicht gesetzlich geregelt, sondern orientiert sich inhaltlich an den Vorgaben von Verbänden sowie den Erfahrungswerten aus der Praxis. Das bedeutet auch, dass der Beruf grundsätzlich jedem offensteht.

In unserer Ausbildung zum Tierheilpraktiker lernst Du im Online-Unterricht die Grundlagen der Anatomie und Physiologie von Haustieren (hauptsächlich von Pferden, Hunden und Katzen) kennen sowie Erkrankungen zu diagnostizieren und Infektionen zu erkennen. Du erfährst, welche Gesetze und Verordnungen für den Beruf eine Rolle spielen und wie eine eigene Praxis ordnungsgemäß betrieben wird. Des weiteren wirst Du als angehender Tierheilpraktiker in verschiedenen Bereichen wie Naturheilkunde und Grundlagen der Therapieverfahren geschult und lernst alles Wichtige über hygienische Standards, Tierpsychologie und Erste-Hilfe-Maßnahmen am Patienten.

Unser Alleinstellungsmerkmal

Das Besondere an unserer Tierheilpraktiker Ausbildung: sie findet komplett online statt. Im Gegensatz zu einem Fernstudium ist die Ausbildung jedoch live und wird interaktiv mit den Schülern gestaltet – kein langweiliger Frontalunterricht also. Alle Unterrichtseinheiten der Ausbildung werden aufgezeichnet und den Schülern während der gesamten Ausbildungszeit in unserer Schul-Cloud zur Verfügung gestellt, sodass die Inhalte selbständig wiederholt und bei Nicht-Teilnahme am Live-Unterricht nachgeholt werden können. Die Aufzeichnungen sind dabei von Großem Nutzen vor allem auch für die Prüfungsvorbereitung.

Die Ausbildung im Überblick:

  • Anatomie und Physiologie von Tieren (Haustier/Kleintiere insb. Katze, Hund, Pferd)
  • Krankheitslehre und Pathologie
  • Naturheilkundliche Diagnoseverfahren inkl. Anamnese und Differentialdiagnostik
  • Einführung in die Naturheilkunde (Bachblüten, Phytotherapie)
  • Akupunktur und andere Verfahren der Traditionellen Chinesischen Medizin
  • Ernährungsberatung und Futtermittelherstellung für Tiere
  • Hygiene und Praxismanagement
  • Rechtsgrundlagen für die Arbeit als Tierheilpraktiker/in

Abschlussprüfung zum Tierheilpraktiker

Am Ende der Tierheilpraktiker Ausbildung steht eine schriftliche Abschlussprüfung sowie entweder eine Facharbeit oder eine mündliche Prüfung. Die schriftliche Prüfung zielt dabei darauf ab, die Ausbildungsinhalte abzufragen und sicherzustellen, dass von dem zukünftigen Tierheilpraktiker keine Gefahr für seine Patienten ausgeht. Die mündliche Prüfung oder Facharbeit überprüft dagegen eher die persönliche Eignung des Tierheilpraktikeranwärters.

Nach absolvierter Tierheilpraktiker Ausbildung sowie eines selbst gewählten Therapieverfahrens und Bestehen der Prüfung stellen wir das Zertifikat als Tierheilpraktiker aus. Für die Prüfung kannst Du Dich hier anmelden.

Zeitlicher Rahmen und Kosten der Ausbildung

Durch unser Online-Konzept können wir die Lehrgänge zu einem attraktiven Preis anbieten. Der Unterricht findet über 12 Monate an drei Abenden pro Monat mit jeweils zwei Zeitstunden online statt und wird aufgezeichnet, sodass der Stoff im Selbststudium nachgearbeitet und/oder wiederholt werden kann.

Ein großer Vorteil unserer Schule ist das rollierende System, durch das der Einstieg in die Tierheilpraktiker Ausbildung jederzeit möglich ist.

Der Preis beträgt 139 Euro monatlich über 13 Monate. Hinzu kommt eine einmalige Einschreibegebühr von 42€ sowie ggf. eine Prüfungsgebühr von 50€.

Schnupper-Stunde und Anmeldung zur Ausbildung

Bist Du neugierig geworden? Gerne bieten wir Dir an, einmal in unseren Unterricht hineinzuschnuppern und Dir ein Bild zu machen. Natürlich beraten wir Dich auch gerne ganz individuell, geben dir weitere Informationen und beantworten Deine Fragen.

An unserer Schule gilt das Motto „eine Spur persönlicher…“ und das ist nicht einfach nur so daher gesagt, sondern gelebte Praxis. Daher freuen wir uns über deine Kontaktaufnahme, entweder per Mail an info@heilpraktikeschule-ellinghaus.de oder telefonisch direkt bei der Schulleitung Diane Ellinghaus: 0228 55 00 81 75.

Weitere Fortbildungen in alternativer Tierheilkunde

Zusätzlich zur Tierheilpraktiker Ausbildung, die alle wichtigen Grundlagen umfasst, bieten wir eine Vielzahl an spezialisierten Weiterbildungen z.B. in den Bereichen Ernährungslehre, Mykotherapie, manuelle Therapie, Akupunktur, Bioresonanz, Homöopathie, Injektionstechniken oder Untersuchungsmethoden und Notfallmaßnahmen an. Hier kannst Du Dein Wissen ergänzen und vertiefen und deine berufliche Nische finden.

Wir empfehlen darüber hinaus immer auch ein Praktikum zu absolvieren, um sich vorab ein Bild vom Berufsalltag des Tierheilpraktikers zu machen und Einblicke in die Behandlung von Tieren zu bekommen. Tierärzte, Osteopathen, Physiotherapeuten, Tierkliniken, Tierheime etc. bieten sich für ein solches Praktikum an.

Berufliche Perspektive als Tierheilpraktiker

Die Haltung von Tieren ist sehr beliebt. Viele Tierliebhaber suchen dabei nach alternativen Wegen, um ihr Tier zu behandeln und zu pflegen. Man möchte sein Tier nicht nur symptomatisch behandeln, sondern die Ursachen der Beschwerden ergründen, den Fokus auf die Prävention legen und den Körper des Tieres als Ganzes betrachten. Die artgerechte Tierhaltung trägt dabei zur Gesunderhaltung maßgeblich bei.

Immer mehr Menschen legen Wert auf eine artgerechte und gesunde Ernährung für ihre Tiere und setzen auf natürliche Futterzusätze und Nahrungsergänzungsmittel, insbesondere für Hunde.

Tierhalter, die sich für eine ganzheitliche Tierpflege interessieren, profitieren von naturheilkundlichen Ansätzen, die die Gesundheit und das Wohlbefinden der Tiere signifikant verbessern können.

Die Naturheilkunde in der Haltung von Tieren ist daher eine wertvolle und wichtige Ergänzung zur Schulmedizin, die sich großer Beliebtheit und einer hohen Nachfrage erfreut.

Menschen, für die ihre Haustiere ein wichtiger Bestandteil ihres Lebens sind, sind bereit, in ihre Heilung zu investieren und honorieren die Behandlung durch Tierheilpraktiker entsprechend.

Was verdient ein Heilpraktiker?

Die Verdienstmöglichkeiten eines Tierheilpraktikers bzw. einer Tierheilpraktikerin sind abhängig von der Region, in der man arbeitet, der Art der Tiere, die man behandelt, der eigenen Berufserfahrung sowie des Rufs und natürlich der Nachfrage nach den angebotenen Dienstleistungen.

In Deutschland gibt es keine einheitlichen Tarife oder Gehälter für Tierheilpraktiker, da sie in der Regel selbständig tätig sind und ihre Einkünfte auf Basis ihrer eigenen Honorarsätze und der Anzahl der Kunden erzielen. Eher selten sind Angestellten-Verhältnisse, in denen ein festes Gehalt gezahlt wird. Laut einer Umfrage des Bundesverbands der Tierheilpraktiker Deutschland e.V. verdienen etwa 60% der Tierheilpraktiker in Deutschland zwischen 1.000 und 3.000 Euro brutto im Monat. Einige verdienen aber auch mehr als 3.000 Euro brutto im Monat.

Ergänzende naturheilkundliche Therapiemethoden optional zubuchbar: